„Tatsächlich hat die Beschreibung eines einheitlichen Feldes des Bewusstseins durch die jahrtausendealte Vedische Wissenschaft zur These geführt, dass dieses einheitliche Bewusstseinsfeld und das einheitliche Feld der modernen theoretischen Physik identisch sein könnten - was einen möglichen Rahmen für ein vollständig integriertes Verständnis sowohl der subjektiven als auch der objektiven Existenz bietet."

John Hagelin, Physiker, Maharishi International University - MIU.edu, USA; Internationaler Präsident Global Union of Scientists for Peace; GUSP.org

„Medizin darf auf die Erkenntnisse der Naturwissenschaft nicht verzichten. Wenn sie sich aber darauf beschränkt, verletzt sie die Würde des Menschen!“

Univ. Prof. Dr. Herbert Pietschmann, em. Vorstand des Instituts für theoretische Physik, Univ. Wien

„Versucht man in den Konstituenten zu denken, wie Physiker es seit jeher gewohnt sind, führt uns die Quantenphysik trotz ihrer sensationellen Fähigkeit, Experimente korrekt zu beschreiben, an die Grenzen unseres Denkvermögens. Hat man ein verschränktes Teilchenpaar, so wird alles, was mit dem einen Teilchen geschieht, auch mit dem anderen gemacht, egal wie weit in Raum und Zeit die Teilchen voneinander entfernt sind. Verabschiedet man sich dagegen von der Vorstellung, dass die Welt aus kleinsten Teilchen zusammengebaut ist, sondern wendet die Quantenphysik auf das gesamte Universum an und sieht die Wirklichkeit als ein unteilbares Ganzes, dann macht alles auf einmal sehr viel mehr Sinn.“

Dr. Eckart Stein, Physiker

Link A: Paradigmenwechsel in der Wissenschaft

Das naturwissenschaftliche Weltbild der konventionellen Medizin, das die Grundlage des derzeitigen Gesundheitssystems bildet, betrachtet das Leben aus einer objektiven Sichtweise und damit reduziert auf Mess- und Wägbares; es entsteht ein Modell vom Leben, wodurch wesentliche Eigenschaften des Lebens ausgeklammert werden.

Die Entwicklung der modernen Physik von der klassischen zur quantenmechanischen geht mit einem grundlegend neuen Weltbild einher:

Das klassische Weltbild – eine berechenbare Maschine

Die klassische Physik – von Isaac Newton (1643–1727) bis ins 19. Jahrhundert – betrachtete die Welt im Kern als große, gut geölte Maschine:
– Dinge besitzen klare Eigenschaften (Ort, Geschwindigkeit, Masse)
– Ursachen führen eindeutig zu Wirkungen
– Wenn man alle Anfangsbedingungen kennt, kann man die Zukunft prinzipiell exakt berechnen
– Der Beobachter steht außerhalb des Geschehens

Ein häufig verwendetes Bild:
Das Universum funktioniert wie ein Uhrwerk.

Der Übergang von der klassischen Physik zur Quantenmechanik markiert einen der tiefgreifendsten Entwicklungsschritte in der Geschichte des menschlichen Denkens über die Wirklichkeit. In der klassischen Physik, wie sie seit Isaac Newton das Weltbild prägte, erschien die Natur als eine große, berechenbare Maschine. Alle Dinge galten als eindeutig bestimmt: Ein Körper hatte zu jedem Zeitpunkt einen klaren Ort, eine bestimmte Geschwindigkeit und feste Eigenschaften. Wenn man nur alle Anfangsbedingungen genau genug kennen würde, so die Überzeugung, ließe sich die Zukunft der Welt prinzipiell exakt vorhersagen. Der Beobachter spielte dabei keine Rolle; er stand außerhalb des Geschehens und betrachtete eine objektive, von ihm unabhängige Realität.

Um die Wende zum 20. Jahrhundert geriet dieses scheinbar geschlossene Weltbild jedoch in eine tiefe Krise. Experimente zeigten, dass sich Licht und Materie auf kleinster Ebene nicht mehr so verhielten, wie es die klassische Physik verlangte. Energie trat nicht kontinuierlich, sondern in diskreten Portionen auf, Elektronen ließen sich nicht eindeutig lokalisieren, und physikalische Prozesse entzogen sich einer präzisen Vorhersage. Mit den Arbeiten von Max Planck, Werner Heisenberg und Niels Bohr entstand daraus die Quantenmechanik – nicht als bloße Erweiterung, sondern als grundlegender Bruch mit dem bisherigen Denken.

Die Quantenmechanik – Realität als Möglichkeit

– Teilchen haben keine festen Eigenschaften, solange sie nicht gemessen werden
– Stattdessen existieren Möglichkeiten oder Wahrscheinlichkeiten
– Der Beobachter ist Teil des Geschehens, nicht neutraler Zuschauer
– Naturvorgänge sind nicht strikt deterministisch, sondern offen

Heisenbergs Unschärferelation besagt: 
„Die Welt ist auf dieser Ebene nicht eindeutig festgelegt.“

In der Quantenphysik besitzen Teilchen ihre Eigenschaften nicht mehr unabhängig und festgelegt. Stattdessen werden sie durch mathematische Beschreibungen erfasst, die Möglichkeiten und Wahrscheinlichkeiten ausdrücken. Erst im Moment der Messung – also im Kontakt mit einem Beobachter oder Messgerät – konkretisiert sich ein bestimmtes Ergebnis. Die berühmte Unschärferelation bedeutet dabei nicht, dass der Mensch zu ungenau misst, sondern dass die Natur selbst auf dieser Ebene keine eindeutig festgelegten Zustände kennt. Realität erscheint nicht mehr als etwas Starres, sondern als etwas Potentielles, das sich situationsabhängig verwirklicht.

Damit verschiebt sich auch der Wirklichkeitsbegriff grundlegend. Während die klassische Physik von Dingen ausgeht, die einfach „sind“, beschreibt die Quantenphysik eine Welt, die sich in Beziehungen, Kontexten und Wechselwirkungen entfaltet. Der Beobachter ist nicht länger ein neutraler Zuschauer, sondern Teil des physikalischen Geschehens. Wie Niels Bohr formulierte, beschreibt die Physik nicht, wie die Natur an sich ist, sondern was wir sinnvoll über sie aussagen können. Die Vorstellung einer rein materiellen, objektiven Welt ist infrage gestellt.

Die große Bedeutung dieses Entwicklungsschritts liegt darin, dass er das mechanistische Weltbild relativiert, das über Jahrhunderte unser Denken geprägt hat. Er öffnet den Blick für eine Wirklichkeit, in der Offenheit, Wahrscheinlichkeit und Beziehung grundlegender sind als starre Kausalität. Damit wirkt die Quantenmechanik weit über die Physik hinaus: Sie stellt die strikte Trennung von Subjekt und Objekt infrage und liefert Anknüpfungspunkte für neue Denkansätze in Philosophie, Bewusstseinsforschung, Medizin und anderen Wissenschaften. In diesem Sinne ist sie nicht nur eine neue Theorie über die Grundlagen der Materie, sondern ein Schlüssel zu einem erweiterten Verständnis der Welt.

Die Entwicklung der modernen Physik von der klassischen zur quantenmechanischen werden im Leben generell und auch in der Medizin nach wie vor nicht berücksichtigt.

Die moderne Physik spielt zwar eine wichtige Rolle in den Anwendungsbereichen der konventionellen Medizin, z.B. in der Technologie der Apparate-Medizin, Robotics und im IT-Bereich; das reduzierte, mechanistische Weltbild der Medizin, d.h. das Denken der Menschen blieb jedoch im 19. Jahrhundert stecken.
Die konventionelle Medizin ist eine auf der klassischen, materiellen Sichtweise beruhende Wissenschaft. Dieses Weltbild, indem der Mensch als Maschine betrachtet wird, deren Teile man reparieren bzw. austauschen kann, reicht zur Lösung der gravierenden Probleme im Gesundheitssystem nicht mehr aus.

Links:
1. Zitat H. Pietschmann
2. Pietschmann H., „Medizin – eine Disziplin zwischen Naturwissenschaft und Kunst“; Frass M, Krenner L (Hrsg) (2019) Integrative Medizin. Evidenzbasierte komplementärmedizinische Methoden, Springer, Kp. 2, S. 23
3. Walach, H. (2013). „Wissenschaft ist nur eine Perspektive: Über die Grenzen naturwissenschaftlicher Welterklärung“; Schattauer Verlag.