6. Zitate
Herbert Pietschmann, Physiker, geb. 1936, em. Vorstand des Instituts für theoretische Physik, Univ. Wien:
„Das mechanistische Denken ist so mächtig geworden, dass es definiert, was wir als „Wirklichkeit” bezeichnen. Ob diese Wirklichkeit mit der Realität stimmig ist, wird dann nicht mehr gefragt. Ein besonders bedrückendes Beispiel ist unsere Vorstellung vom Atom. Noch immer wird in Schulen gelehrt, ein Atom sei wie ein kleines Planetensystem mit dem Kern im Zentrum und den Elektronen auf Bahnen rundherum. Das war 1910 das letzte Atommodell, das noch dem mechanistischen Denkrahmen folgte, aber es war bereits 1926 (!) durch die Quantenphysik als falsch und unsinnig entlarvt worden! Demnach scheint es in unserer Gesellschaft wichtiger, dem mechanistischen Denkrahmen zu genügen, als nach dem Richtigen zu fragen!
Viel gravierender als das falsche Atommodell ist die Tatsache, dass nach dem mechanistischen Denken alles – auch Leben und Geist – auf bloße Materie reduziert wird.
Medizin darf auf die Erkenntnisse der Naturwissenschaft nicht verzichten. Wenn sie sich aber darauf beschränkt, verletzt sie die Würde des Menschen!” (Pietschmann 2013)
Carl Friedrich von Weizsäcker, 1912-2007, deutscher Physiker, Philosoph und Friedensforscher:
„Die größte Gefahr der modernen Wissenschaft ist, dass sie die Welt auf Berechenbarkeit reduziert und dabei ihre eigene Verantwortung vergisst.
Jede tiefgreifende Innovation erfordert nicht nur eine neue Technik, sondern vor allem ein neues Bewusstsein.
Die abendländische Kultur ist mehr von der Reflexion, die asiatischen Kulturen sind mehr von der Meditation bestimmt. Die Begegnung beider erscheint mir manchmal als das eigentliche weltgeschichtliche Ereignis der gegenwärtigen Jahrhunderte.”
Albert Einstein, Statement als Vertreter des Emergency Committee of Atomic Scientists (1946); → www.forum-einstein.org; letzter Zugriff am 01.04.2025):
„Eine neue Art zu denken ist notwendig, wenn die Menschheit weiterleben will.”
Einstein engagierte sich in dieser Zeit intensiv für nukleare Abrüstung und setzte sich für eine neue globale Verantwortung ein. Er war der Überzeugung, dass technologische Entwicklungen wie die Atombombe eine ethische und geistige Neuausrichtung der Menschheit erfordern.
Werner Karl Heisenberg, Begründer der Quantenmechanik, einer der bedeutendsten Physiker des 20. Jahrhunderts:
„Die Quantentheorie lässt keine völlig objektive Beschreibung der Natur mehr zu …” (Heisenberg 1977)
Hans-Peter Dürr (1929-2014), Physiker, Philosoph und Friedensaktivist, ehem. Leiter des Max Plank Instituts, München, Schüler und langjähriger Mitarbeiter von Werner Heisenberg setzte sich intensiv mit den Konsequenzen der Quantenphysik für unser Weltbild auseinander. Aus der Einsicht in die Vernetztheit allen Seins leitete er eine ethische Verpflichtung ab zu Nachhaltigkeit, Gewaltfreiheit, Mitgefühl und transdisziplinärem Denken.
„Materie ist nicht aus Materie gemacht.”
John Hagelin, Physiker, Maharishi International University – MIU.edu, USA; Internationaler Präsident Global Union of Scientists for Peace → GUSP.org:
„Der Fortschritt hin zu einer grundlegenden Theorie des Bewusstseins ist in jüngerer Zeit durch die Erforschung der einfachsten und grundlegendsten Strukturen der Bewusstheit möglich geworden – unter Anwendung erfahrungsbasierter Technologien, wie sie von der Vedischen Wissenschaft bereitgestellt werden. Diese grundlegenden Bewusstseinszustände zeigen eine enge strukturelle Entsprechung zur physikalischen Struktur der Naturgesetze auf fundamentaler Ebene.
Tatsächlich hat die Beschreibung eines einheitlichen Feldes des Bewusstseins durch die jahrtausendealte Vedische Wissenschaft zur These geführt, dass dieses einheitliche Bewusstseinsfeld und das einheitliche Feld der modernen theoretischen Physik identisch sein könnten – was einen möglichen Rahmen für ein vollständig integriertes Verständnis sowohl der subjektiven als auch der objektiven Existenz bietet.”
Tony Nader, Mediziner und Neurowissenschaftler, ehemaliger Researcher am MIT und am Institute of Neurology, Harvard Medical School; Präsident der Maharishi International University – MIU, USA; untersuchte die Schnittstellen zwischen moderner Wissenschaft, Medizin und dem Verständnis des menschlichen Bewusstseins:
„Die alte Vedische Wissens-Tradition bietet die Grundlage für eine genaue und umfassende Wissenschaft des Bewusstseins.
Zu sagen, der Mensch sei nicht mehr als die Aktivität einer Ansammlung von Nervenzellen, bedeutet nicht nur, Korrelation mit Kausalität zu verwechseln, sondern es setzt auch die reiche Komplexität und Würde jedes menschlichen Wesens herab.
Das Bewusstsein ist in seiner wesentlichen Natur jenseits des Gehirns, jenseits der Individualität. Es ist grenzenloses reines Sein, das Selbst von jedem und allem.”
Maharishi Mahesh Yogi, bedeutender Vedischer Gelehrter:
„Es genügt nicht, die Gesundheit des Menschen nur physiologisch oder psychologisch zu betrachten; das Gesundheitsproblem wird nur dann gelöst sein, wenn das Problem des Lebens in seiner Gesamtheit gelöst ist.”
Maharishi hat die jahrtausendealte Vedische Wissenschaft in ihrer Vollständigkeit wiederbelebt und in unserer modernen Sprache ausgedrückt; Maharishi förderte die Integration der Vedischen mit der modernen Natur-Wissenschaft; Maharishis Ziel war gesunde Menschen und eine gesunde, friedliche Welt zu schaffen (Maharishi Mahesh Yogi 2017).